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Infobroschüre Mediengestalter Digital und Print

Mediengestalter Digital und Print / Mediengestalterin Digital und Print Pünkt­lich zum Aus­bildungs­start erschien die Medien­gestal­ter-Broschüre. Die Teil­novellierung mit den neuen Wahlqualifika­tio­nen ist am 1. August 2013 in Kraft getre­ten. Die Broschüre informiert über die Neuerun­gen, ver­schiedene Tätigkeits- und Aus­bildungs­profile, die Aus­bildungs­struktur, die Ver­ord­nung mit Erläu­terun­gen, den Aus­bildungs­rah­men­plan und über Prüfungs­strukturen und Rahmen­lehr­plan.

Prüfungen

Prüfungen Mediengestalter Digital und Print | Mediengestalterin Digital und Print In der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung besteht das Prüfungsstück I aus einer Designkonzeption einschließlich der Realisierung eines Medienteilproduktes (Entwurf). Nach Aushändigung der Aufgabenstellung ist auch hier dem Prüfungsausschuss nach spätestens 10 Arbeitstagen die Designkonzeption vorzulegen. Für die Realisierung des Medienteilproduktes sind höchstens 6,5 Stunden vorgesehen. Die Design konzeption ist dem Prüfungsausschuss zu präsentieren (max. 30 Minuten). Das Prüfungsstück II „Designkonzeption II“ ist in höchstens zwei Stunden anzufertigen. Dies kann sich z. B. auf eine Logogestaltung beziehen. In der Fachrichtung Gestaltung und Technik ist hingegen keine Präsentation vorgesehen. Hier besteht das Prüfungsstück I aus der Erarbeitung eines Lösungsvorschlages für die Gestaltung eines Medienproduktes (Entwurf) mit Arbeitsplanung, wobei ein Teilprodukt der Medienproduktion (durchgestaltetes Print- oder Digitalmedienprodukt) zu erstellen ist. Nach Aushändigung der Aufgabenstellung ist dem Prüfungsausschuss spätestens nach 10 Arbeitstagen der Lösungsvorschlag mit einer Arbeitsplanung vorzulegen. Das Teilprodukt der Medienproduktion ist in höchstens sieben Stunden anzufertigen. Das Prüfungsstück II, das in höchstens zwei Stunden zu erstellen ist, bezieht sich auf die W3-Qualifikationen, die in dieser Fachrichtung vielschichtig sein können. Bei Prüfungsstücken gilt, dass nur das Endergebnis bewertet wird und nicht der Weg dorthin. Die Prüfungsausschüsse vor Ort sind also nicht verpflichtet, während der gesamten Prüfungszeit beobachtend anwesend zu sein. Es muss lediglich für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfung durch den Prüfling Sorge getragen werden. Einige Prüfungsausschüsse regeln dies, indem sie stichprobenartig die Prüfungsbetriebe besuchen, andere führen die Prüfung an einem zentralen Ort durch. Beispiele zur Anfertigung der Prüfungsstücke Der Prüfungsausschuss gibt zu einem festgelegten Termin die konkrete Prüfungsaufgabe mit der Daten-CD- ROM an die Prüflinge aus. Diese Daten beziehen sich auf eine Aufgabenbeschreibung (Briefing), die den konzeptionellen Rahmen für die Prüfungsaufgaben darstellt. Der Prüfungsausschuss setzt einen Endtermin für die Abgabe der Prüfungsleistung fest, der mindestens 10 Arbeitstage später datiert ist. Hiermit sind dann 10 Tage konzeptioneller Vorlauf gegeben. Nach der Konzeptions- bzw. Planungsphase wird vom Prüfungsausschuss ein Prüfungstag festgelegt, an dem das Prüfungsstück I realisiert und abgegeben wird. In welcher Art und Weise die Realisierung der Prüfungsleistung vom Prüfungsausschuss organisiert und überwacht wird, bleibt den örtlichen Gegebenheiten vorbehalten. Die Erfahrung mit den bisherigen Mediengestalter-Prüfungen zeigt, dass hier über Aufsicht und Organisation unterschiedliche Vorstellungen herrschen. An einem vom Prüfungsausschuss festzulegenden Termin wird das Prüfungsstück II, die W3-Qualifikation, abgeprüft. In der Fachrichtung Beratung und Planung ist in Bezug auf die Kalkulationsaufgabe die Durchführung in Klausur bzw. unter Aufsicht zwingend geboten. In den anderen Fachrichtungen wird der notwendige Technikeinsatz eine zentrale Prüfungsdurchführung in den meisten Fällen nicht gestatten. Für die Präsentation in den Fachrichtungen „Beratung und Planung“ und „Konzeption und Visualisierung“ stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Eine Möglichkeit könnte sein, dass der Prüfungsausschuss am Ende der Bewertungsphase diese Präsentation durchführen lässt, das Ergebnis in das Gesamtergebnis einbringt und den Prüflingen das Gesamtergebnis der Prüfung mitteilt. Die Präsentation bezieht sich inhaltlich auf das Prüfungsstück I. Der Prüfling beantwortet ggf. auf seine Präsentation bezogene Verständnis- 40 Mediengestalter Digital und Print | Mediengestalterin Digital und Print

Mediengestalter Digital und Print | Mediengestalterin Digital und Print Prüfungen fragen. Das muss bei der zeitlichen Planung berücksichtigt werden. Eine Beispiel-Abschlussprüfung finden Sie auf der ZFA- Website unter www.zfamedien.de/ausbildung/ mediengestalter/pruefung.php Prüfungsaufgaben für die neuen W3-Qualifiaktionen werden voraussichtlich ab der Sommer-Abschlussprüfung 2015 angeboten. Prüfungsbereiche 2 bis 5 Die Prüfungszeiten der Prüfungsbereiche 2 und 3 wurden auf 90 Minuten festgelegt. Obwohl für alle Fachrichtungen gleiche Prüfungsbereiche gelten, können die Prüfungskompetenzen, die nachgewiesen werden sollen, unterschiedlich sein. Die Prüfungsbereiche 2 „Konzeption und Gestaltung“ und 3 „Medienproduktion“ bestehen aus einem fachrichtungsübergreifenden Teil und einem fachrichtungsspezifischen Teil. Es gibt je Prüfungsbereich und Fachrichtung 12 Aufgaben, von denen 10 zu beantworten sind. Die Themengebiete der konkreten Aufgaben werden vom ZFA-Ausschuss festgelegt und ca. acht Wochen vor dem schriftlichen Prüfungstermin auf der ZFA-Web site unter www.zfamedien.de veröffentlicht, damit eine konkretere Prüfungsvorbereitung möglich ist. In den Prüfungsbereichen 4 „Kommunikation“ und 5 „Wirtschafts- und Sozialkunde“ beträgt die Prüfungszeit jeweils 60 Minuten. Den inhaltlichen Umfang der Kommunikation legen die ZFA-Gremien fest, hier kommt eine Deutsch- und eine Englisch-Aufgabe in Betracht. Für den Prüfungsbereich Wirtschaftsund Sozialkunde kommen die PAL- Prüfungs aufgaben zur Anwendung. Insgesamt kommt man bei den schriftlichen Prüfungsbereichen auf eine Gesamtzeit von 300 Minuten. Bestehensregelung Sowohl im Gesamtergebnis als auch im Prüfungsbereich 1 (praktische Prüfung) müssen mindestens ausreichende Leistungen erbracht werden. In drei weiteren Prüfungsbereichen müssen ebenfalls mindestens ausreichende Leistungen erbracht werden. Die Prüfung ist auch dann nicht bestanden, wenn ein Prüfungsbereich mit ungenügend bewertet wurde. Insgesamt bedeutet dies, dass man sich nur in einem schriftlichen Prüfungsbereich eine mangel hafte Note erlauben kann, in welchem ist allerdings egal. Hier gibt es kein Sperrfach mehr. 41 Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA)