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Infobroschüre Mediengestalter Digital und Print

Mediengestalter Digital und Print / Mediengestalterin Digital und Print Pünkt­lich zum Aus­bildungs­start erschien die Medien­gestal­ter-Broschüre. Die Teil­novellierung mit den neuen Wahlqualifika­tio­nen ist am 1. August 2013 in Kraft getre­ten. Die Broschüre informiert über die Neuerun­gen, ver­schiedene Tätigkeits- und Aus­bildungs­profile, die Aus­bildungs­struktur, die Ver­ord­nung mit Erläu­terun­gen, den Aus­bildungs­rah­men­plan und über Prüfungs­strukturen und Rahmen­lehr­plan.

Inhalt/Impressum

Inhalt/Impressum Mediengestalter Digital und Print | Mediengestalterin Digital und Print Inhalt Vorwort 1 Was ist neu? 2 Standortbestimmung 5 Tätigkeitsprofile 6 Ausbildungsprofile 10 Verordnung mit Erläuterungen 12 Ausbildungsrahmenplan 23 Prüfungen 38 Rahmenlehrplan Berufsschule 42 Info-Adressen 44 Sachverständige Die Erarbeitung der neuen Ausbildungsordnung „Mediengestalter Digital und Print / Mediengestalterin Digital und Print“ wurde unter der Federführung des Bundesinstituts für Berufsbildung von ehrenamtlichen Sachverständigen der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen durchgeführt. Hinweis zum Berufsnamen: In dieser Broschüre wird anstelle der Doppelbezeichnung des Berufs manchmal nur eine Form verwendet. Unabhängig hiervon steht der Beruf Frauen wie Männern offen. Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien Impressum Herausgeber Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA) eine gemeinsame Einrichtung von Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft FB Medien, Kunst und Industrie (ver.di) Bundesvorstand Bundesverband Druck und Medien Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft FB Medien, Kunst und Industrie Redaktion Rainer Braml, Anette Jacob, Theo Zintel © 2013 MedienBildung VerlagsGmbH Wilhelmshöher Allee 260 34131 Kassel Bezug nur über die Druck- und Medienverbände sowie ver.di-Landesbezirke bvdm-Art.-Nr. 84512 Ausgabe Juli 2013 Fotografie Anna-Lena Zintel, Fotolia.com, Metaio Gestaltung und Satz Mayart GmbH, Ingelheim Druck und Druckweiterverarbeitung Mail Druck und Medien GmbH, Bünde Id-Nr. 1330402 www.bvdm-online.de Mediengestalter Digital und Print | Mediengestalterin Digital und Print

Mediengestalter Digital und Print | Mediengestalterin Digital und Print Vorwort Vorwort In dieser Information präsentieren wir die aktualisierte Ausbildungsordnung zum/ zur Mediengestalter/in Digital und Print, die ab August 2013 in Kraft tritt und die gleichnamige Ausbildungs ordnung aus dem Jahr 2007 ablöst. Der Ausbildungsberuf Mediengestalter/in Digital und Print wurde durch die 1998 erfolgte Zusammenfassung verschiedenster Vorstufenberufe zum zentralen Gestaltungsberuf in der Druck- und Medienwirtschaft. Technische, gestalterische und kaufmännische Kompetenzen lassen sich, aufbauend auf einem gemeinsamen Basisprofil, betriebsspezifisch kombinieren und so für die konkrete Ausbildung nutzen. Auf diese Weise können Auszubildende in Unternehmen mit verschiedenen Geschäftsfeldern qualifiziert werden und trotzdem die Ausbildung mit vergleichbaren Kompetenzprofilen abschließen. Bereiche, die 1998 aufgrund ihrer besonderen beruflichen und technischen Anforderungen noch nicht in die Ausbildung integriert werden konnten, haben sich weiterentwickelt. Heute werden in diesen spezifischen Geschäftsfeldern Druckdaten und Druckerzeugnisse mit den gleichen Technologien wie in den übrigen Unternehmen der Druckund Medienwirtschaft erstellt. Dies sind für die keramische und Porzellan herstellende Industrie die Qualifikationen des Ausbildungsberufes Dekorvorlagenhersteller, für die aus den handwerklichen Fotofachlaboren entstandenen Mediendienstleister die Inhalte des Fotomedienlaboranten sowie des Fotolaboranten als Ausbildungsberuf der klassischen Fotolabore. Alle drei Ausbildungsverordnungen treten deshalb mit der Integration in den Mediengestalter Digital und Print zum 1. August 2013 außer Kraft. Aber auch in der klassischen Mediengestaltung sind neue Entwicklungen und Anforderungen zu verzeichnen, die in Ausbildungsinhalte für 3D-Grafik, Content erstellung und Social Media umgesetzt wurden. Sie sind überwiegend der Fachrichtung Gestaltung und Technik zugeordnet, für Social Media besteht zusätzlich die Ausbildungsmöglichkeit in der Fachrichtung Beratung und Planung. Im Vorfeld der Aktualisierung wurden Stimmen laut, die die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten durch den modular aufgebauten Ausbildungsberuf kritisch sehen und hier insbesondere eine Überfrachtung und sogar eine Überforderung der Ausbildungsbetriebe und der Auszubildenden befürchten. Gefordert wird zum Teil auch eine Trennung in eine Digitalmedienausbildung und eine Printmedienausbildung. Die vorliegende Aktualisierung der Ausbildung zeigt jedoch, dass es auf einem einheitlich neutral formulierten Fundament gelingt, neue Ausbildungsinhalte anzudocken, ohne die bisherige Menge der von allen Auszubildenden gleichermaßen zu erwerbenden Qualifikationen zu erweitern. Die Druck- und Medienwirtschaft ist eine sich sehr schnell weiterentwickelnde Branche. Es gibt vielfältige Verlagerungen von Tätigkeiten aus den Druckereien in Richtung Werbeagenturen oder zu den Kunden und wieder zurück. Neue Anforderungen durch die Ausgabe in unterschiedlichen Print- und Digitalmedien oder die Verknüpfung von Print mit mobilen Endgeräten sind nur einige Beispiele der durch die Kundenwünsche bestimmten Herausforderungen. Die Entwicklung wird sicher weitergehen und deshalb ist es notwendig, mit einer breit angelegten Berufsausbildung zu Beginn des Erwerbslebens die Voraus setzungen für lebensbegleitendes Lernen zu schaffen. Durch die in den verpflichtenden Modulen formulierten Ausbildungsinhalte wird eine gemeinsame Basis geschaffen, die bei genauerer Betrachtung bereits durch die individuellen betrieblichen Anforderungen und Prozesse „spezialisiert“ geformt und dann durch die Nutzung entsprechender Wahlmöglichkeiten entsprechend des gewünschten berufl ichen Profils vertieft werden kann. Die Herausgeber im Juli 2013 1 Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA)