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Infobroschüre Mediengestalter Digital und Print

Mediengestalter Digital und Print / Mediengestalterin Digital und Print Pünkt­lich zum Aus­bildungs­start erschien die Medien­gestal­ter-Broschüre. Die Teil­novellierung mit den neuen Wahlqualifika­tio­nen ist am 1. August 2013 in Kraft getre­ten. Die Broschüre informiert über die Neuerun­gen, ver­schiedene Tätigkeits- und Aus­bildungs­profile, die Aus­bildungs­struktur, die Ver­ord­nung mit Erläu­terun­gen, den Aus­bildungs­rah­men­plan und über Prüfungs­strukturen und Rahmen­lehr­plan.

Ausbildungsrahmenplan

Ausbildungsrahmenplan Mediengestalter Digital und Print | Mediengestalterin Digital und Print Lfd. Nr. Teil des Ausbildungsberufsbildes Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten Zeitliche Richtwerte in Wochen im 1. bis 18. Monat 19. bis 36. Monat i) Netzwerke sowie Hard- und Softwareschnittstellen beurteilen und einsetzen j) Daten übernehmen, unter Berücksichtigung medienspezifischer Standards transferieren und konvertieren k) Kompressionsverfahren auswählen und anwenden l) Systeme zur Datenverwaltung und Versionskontrolle einsetzen 6 m) Dateiinformationen und Metadaten nutzen, verwalten und erstellen n) Datenbanken zur Verwaltung von Mediendaten nutzen A.4 Medienintegration (§ 4 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 4) a) Daten übernehmen, für die medienübergreifende Nutzung erstellen und medienspezifisch konvertieren b) Farbräume und Farbsysteme anwenden c) Elektronische Produktionsmittel auftragsspezifisch einsetzen d) Analoge Daten digitalisieren und mit digitalen Daten zusammenführen e) Für unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten Datentypen kombinieren f) Arbeitsabläufe fortwährend auf Einhaltung der Vorgaben kontrollieren; bei Abweichungen korrigieren g) Arbeitsergebnisse kontrollieren und optimieren h) Qualitätssicherungsmaßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, dabei Standards und Normen beachten i) Pflege, Wartung und Instandhaltung der eingesetzten Werkzeuge, Geräte und Systeme als Teil des Qualitätsmanagements erkennen und Maßnahmen einleiten 18 j) Arbeitsschritte für die Integration unterschiedlicher Datenstrukturen festlegen k) Farbe für die medienübergreifende und medienspezifische Nutzung definieren und konvertieren, dabei ausgabenspezifische Standards und Normen beachten l) Daten für unterschiedliche Ausgabemedien und unterschiedliche Systemplattformen erzeugen 6 A.5 Berufsbildung, Arbeitsund Tarifrecht (§ 4 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 5) A.6 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 4 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 6) A.7 Sicherheit und Gesundheits schutz bei der Arbeit (§ 4 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 7) A.8 Umweltschutz (§ 4 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 8) a) Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären b) Gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen c) Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen d) Wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen e) Wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen a) Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern b) Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes erklären c) Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Belegschaft zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen d) Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben a) Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen b) Berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden c) Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten d) Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere: a) Mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären b) Für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden c) Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen d) Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen Während der gesamten Ausbildung zu vermitteln Anmerkung: Die Berufsbildpositionen A.1 bis A.4 beschreiben die grundlegenden Qualifikationen, die Mediengestalter unabhängig von ihrer Ausrichtung beherrschen sollten. Die Berufsbildpositionen A.5 bis A.8 sind während der gesamten Ausbildung zu vermitteln. Meist werden die Qualifikationen integrativ im Zusammenhang mit der Vermittlung von Fachqualifikationen ausgebildet. 24 Mediengestalter Digital und Print | Mediengestalterin Digital und Print

Mediengestalter Digital und Print | Mediengestalterin Digital und Print Ausbildungsrahmenplan Abschnitt B: Gemeinsame Ausbildungsinhalte in der Fachrichtung Beratung und Planung Lfd. Nr. Teil des Ausbildungsberufsbildes Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten Zeitliche Richtwerte in Wochen im 1. bis 18. Monat 19. bis 36. Monat B.1 Kommunikation und Kooperation (§ 4 Abs. 2 Abschnitt B Nr. 1) B.2 Kundenorientierte Marketingmaßnahmen (§ 4 Abs. 2 Abschnitt B Nr. 2) B.3 Projektplanung und Konzeption (§ 4 Abs. 2 Abschnitt B Nr. 3) B.4 Kundenbeziehungen und Präsentation (§ 4 Abs. 2 Abschnitt B Nr. 4) a) Kommunikationsregeln anwenden, ihre Auswirkungen auf Arbeitsabläufe und Kommunikationsprozesse beachten b) Kommunikationsumgebung prüfen, unterschiedliche Kommunikationsformen und -mittel einsetzen c) Begriffe definieren und in Kommunikationsprozessen verwenden d) Teamarbeit als Mittel für Kommunikation und Kooperation einsetzen e) Strategien zur Konfliktlösung in der Beratung anwenden f) Informationsquellen aufgabenbezogen auswerten, Sachverhalte visualisieren und präsentieren g) Rückmeldungen über Arbeitsergebnisse geben a) Marketingziel mit dem Kunden definieren b) Marktanalysen und Ergebnisse von Marktforschung für den Kunden auswerten c) Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Mediennutzern analysieren und daraus mit dem Kunden Anforderungen für die Projektkonzeption ableiten d) Budget nach Zeit, Aktionen und Instrumenten des Marketingmix aufteilen a) Projekte planen, insbesondere Personal-, Sachmittel-, Termin- und Kostenplanung durchführen b) Urheberrecht und verwandte Schutzrechte bei der Planung von Medienprodukten berücksichtigen c) Betriebliche Standards zur Projektdurchführung bei unterschiedlichen Aufgabenstellungen anwenden d) Projektkonzeptionen entwickeln und im Team optimieren e) Wirkung und Funktion der verschiedenen Medien einplanen sowie Verbreitungsmedien festlegen f) Zusammenhang technischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte berücksichtigen g) Qualitätssichernde Maßnahmen festlegen a) Auf Wertschätzung, Respekt und Vertrauen als Grundlage kundenorientierten Verhaltens und erfolgreicher Zusammenarbeit achten b) Kundenwünsche ermitteln, mit dem betrieblichen Leistungsangebot vergleichen und daraus Vorgehensweisen für die Kundenberatung ableiten c) Beratungs- und Verkaufsgespräche planen, durchführen und nachbereiten d) Projektkonzeptionen präsentieren und begründen e) Reklamationen entgegennehmen und betriebsübliche Maßnahmen einleiten f) Kundenkontakte auswerten und Ergebnisse für betriebliche Entscheidungen aufbereiten 7 7 7 7 Anmerkung: Zu beachten ist, dass sich nur in Verbindung mit den Wahlqualifikationen ein sinnvoller und strukturierter Ausbildungsablauf (betrieblicher Ausbildungsplan) ergibt. 25 Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA)